Düsseldorfer Deckel Deutschland

Projektdaten

Bezeichnung Düsseldorfer Deckel
Kunde Zechbau
Dauer 20 Monate
Herausforderung Komplexen Planungsaufgaben und Entwicklung diverser Sonderschalungen und Sonderlösungen für die Abstützung der Wandschalungen

Innerstädtische Tiefbaustellen benötigen meist viel Platz, stören den Verkehr und machen Lärm. Abhilfe schafft die „Düsseldorfer Deckelbauweise“, ein spezielles Bauverfahren zur Herstellung von Tunneln und Baugruben, das seine Premiere in den 1970er Jahren beim Bau der Düsseldorfer U-Bahn feierte. Dabei werden von der Geländeoberkante aus Schlitz- oder Bohrpfahlwände und eventuell auch Zwischenstützen erstellt, auf die dann ein Deckel betoniert wird. Danach erfolgt der Bodenaushub unter dem Deckel. Der Bau einer neuen Tiefgarage mit 400 Stellplätzen am Barbarossaplatz in Düsseldorf in Deckelbauweise stellt an Planer und Ausführende hohe Anforderungen. 16 m tief reichen die neun wechselseitigen Stockwerke in den Boden.

Die Hünnebeck-Schalungsplaner haben für diesen Einsatz „unter Tage“ sogar ein neues Produkt entwickelt: einen in der Höhe anpassbaren, zerleg- und daher handversetzbaren Stützbock zur Herstellung einhäuptiger Wände. Bereits in der Submissionsphase haben die Projektentwickler von Hünnebeck das Projekt mit ingenieurtechnischem Know-how unterstützt und das Schalungskonzept für die Deckelbauweise ausgearbeitet. Die Idee: Zunächst wird die eine Hälfte der Tiefgarage von oben nach unten in Deckelbauweise erstellt. Anschließend baut man von unten nach oben die zweite Hälfte konventionell.


Kontakt
  • Hünnebeck Deutschland GmbH

    Rehhecke 80 | 40885 Ratingen | Tel.: +49 (0)2102-937 1 | Fax: +49 (0)2102 937 37651 | info_de@huennebeck.com

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